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Dogmengeschichte
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Die Dogmengeschichte ist innerhalb der christlichen Theologie eine Teildisziplin der historischen Theologie, die sich mit der Entstehung und Entwicklung kirchlicher Dogmen befasst (= Dogmengeschichtsschreibung). Dogmen als etwas geschichtlich Gewordenes und nicht ewig UnverĂ€nderliches betrachten zu können, ist eine Frucht der AufklĂ€rung. Somit entstand im 18. Jahrhundert Dogmengeschichte im Protestantismus als wissenschaftliche Disziplin.cite-ref-1[1] Dogmengeschichte blieb bis weit ins 19. Jahrhundert âeine nahezu ausschlieĂlich prot[estantische] DomĂ€neâ, so Joachim Drumm. Der Beitrag zeitgenössischer katholischer Theologen habe in theoretischen Ăberlegungen zur Dogmenentwicklung bestanden; nach 1900 wurden eine Reihe von dogmengeschichtlichen Einzelstudien katholischer Theologen vorgelegt â keine GesamtentwĂŒrfe.cite-ref-2[2]
SpĂ€testens seit dem 20. Jahrhundert besteht unter deutschen Dogmengeschichtlern ein Konsens, dass es eine enge Verflechtung zwischen der Entwicklung der Dogmen und ihren geistes-, sozial- und institutionsgeschichtlichen Faktoren gebe. Diese Verflechtung wird fĂŒr die Darstellung als âkonstitutivâ (und somit Teil des Faches selbst) angesehen.
Dogmatisch meint in der Theologie nicht in erster Linie traditional (so dass man die Dogmen nicht rechtfertigen will). Sondern die Dogmatik und Systematik hat gerade das Ziel der BegrĂŒndung von Theologumena, also von theologischen GlaubenssĂ€tzen. Die Dogmengeschichte ist eine historische Teildisziplin der Theologie und untersucht historisch-wissenschaftlich diese BegrĂŒndungen und auch die Entstehung und VerĂ€nderung der theologischen Systematik. Es gibt typische Fragen, die immer wieder herausfordern: Braucht man ĂŒberhaupt Dogmen, können wir nicht undogmatisch selbst denken? Wie ist es eigentlich mit der IdentitĂ€t des christlichen Glaubens bestellt, wenn Dogmen sich Ă€ndern?
Contents
âą Kanon der Bibel
⹠TrinitÀtslehre
âą Christologie
âą SĂŒnde und Gnade
âą Idealismus
âą Neuluthertum
âą Literatur
âą Lexikonartikel
âą Einzelnachweise
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Der Begriff Dogma
Dogma ist ein Wort aus der hellenistischen Bildungswelt: altgriechisch ÎŽÏÎłÎŒÎ± dĂłgma bedeutete einerseits die (zum Beispiel kaiserliche) VerfĂŒgung, den Erlass, die Verordnung oder das Gebot, andererseits den Lehrsatz,cite-ref-3[3] nĂ€mlich den verbindlichen Satz einer philosophischen, juristischen oder medizinischen Schule. In der Stoa wurde der Begriff Dogma dann klar gefasst als â(a) universale Aussage einer nichtsinnlichen Erkenntnis ĂŒber das Wesen des Weltgeschehens und Menschseins (b) mit unverzichtbarer Orientierungskraft fĂŒr die LebensfĂŒhrung (c) und unantastbarer Geltung.âcite-ref-0-4-0[4] Flavius Josephus griff diesen stoischen Sprachgebrauch auf, wenn er schrieb, die Heiligen Schriften Israels enthielten altgriechisch ÎŽÏÎłÎŒÎ±Ïα ÏÏΜ áŒžÎżÏ
ΎαίÏΜ dĂłgmata tĆn IoudaĂĆn âDogmen der JudĂ€er.âcite-ref-5[5] Das Christentum gebrauchte den Begriff Dogma schon seit dem 2. Jahrhundert, um damit die Gesamtheit der christlichen Lehre zu bezeichnen und das Christentum somit den Zeitgenossen wie eine Philosophenschule bzw. als die wahre Philosophie darzustellen. Die ökumenischen Konzilien fĂŒgten dann dem christlichen Dogmenbegriff das Element hinzu, dass bestimmte Fragen auf den Konzilien verbindlich und endgĂŒltig geklĂ€rt worden seien. Die Akten der Konzilien bezeichneten mit dĂłgma allerdings nicht ihre Lehrentscheidungen; diese heiĂen vielmehr âder Glaube (der Orthodoxen oder der VĂ€ter)â.cite-ref-6[6] Zwar ist dĂłgma im Sinne von Kirchenlehre ein Vorzugswort des Kirchenhistorikers Sozomenos, aber damit ist er, nach Martin Elze, fĂŒr die griechischsprachige Alte Kirche nicht reprĂ€sentativ. Hier fĂŒhrte vielmehr Basilios folgenden Sprachgebrauch ein: explizit formulierte Kirchenlehren sind altgriechisch ÎșÎźÏÏ
ÎłÎŒÎ±Ïα kážrygmata. wĂ€hrend mit altgriechisch ÎŽÏÎłÎŒÎ±Ïα dĂłgmata die nicht schriftlich formulierten, landlĂ€ufigen GlaubensĂŒberzeugungen sowie Riten gemeint sind.cite-ref-7[7] Die lateinisch schreibenden kirchlichen Autoren des 4. Jahrhunderts (Ambrosius von Mailand, Rufinus, Hieronymus) gebrauchten den philosophisch gefĂŒllten Begriff dogma hĂ€ufig und in dreifachem Sinn: fĂŒr philosophische, hĂ€retische und groĂkirchliche Lehren. Zum Begriff dogma tritt also meist das differenzierende Attribut.cite-ref-8[8]
Der Begriff dogma gehört zum Vorzugsvokabular des Vinzenz von LĂ©rins. Die Irrlehrer verkĂŒnden neue Dogmen (nova dogmata); demgegenĂŒber steht das himmlische, kirchliche, katholische Dogma. Die Kirche ist bei Vinzenz die âeifrige und vorsichtige WĂ€chterin ĂŒber die die bei ihr niedergelegten Dogmen.âcite-ref-9[9] Vinzenz bevorzugt den Singular dogma, um die Gesamtheit der Kirchenlehren zu bezeichnen: âVon dem ganzen Dogma der Kirche soll man fassen, was mit dem Verstand gefasst werden kann, und was nicht, soll man glauben.âcite-ref-10[10] Vinzenz wurde aber in den folgenden Jahrhunderten kaum gelesen und der Begriff dogma auch selten verwendet. Das Ă€nderte sich, als das Communitorium in den Auseinandersetzungen der Reformationszeit neu entdeckt wurde. Johann Sichard druckte die Schrift erstmals in seiner Quellensammlung Antidotum contra diversas omnium fere saeculorum haereses (1528). 35 Ausgaben und 22 Ăbersetzungen des Communitoriums allein im 16. Jahrhunderten zeigen die starke Rezeption in der Reformationszeit. Nicht nur altglĂ€ubige Theologen, sondern auch die Reformatoren beriefen sich auf Vinzenz und gebrauchten das Wort Dogma in dem von Vinzenz geprĂ€gten Sinn.cite-ref-11[11]
Dogmenentwicklung
Der vor allem in römisch-katholischer Theologie ĂŒbliche Begriff Dogmenentwicklung behandelt das VerhĂ€ltnis von Offenbarung und Tradition. Bibel und Tradition gelten als Offenbarungsquellen, die von der Kirche bezeugt werden. Dietrich Wiederkehr fĂŒhrt hierzu aus: Die Bibel, die auf das Ursprungsgeschehen der Offenbarung Gottes zurĂŒckverweise, habe einen Vorrang vor der kirchlichen Tradition und sei zugleich beginnende Tradition; die Entgegensetzung von Schrift und Tradition sei daher ungeschichtlich. Nicht nur das Lehramt, sondern das ganze Volk Gottes sei TrĂ€ger der Tradition (sensus fidei).cite-ref-12[12]
Eine in den Offenbarungsquellen bereits vorkommende Aussage kann von der Kirche als Dogma vorgelegt werden, gegebenenfalls auch in prĂ€zisierter oder entwickelter Form. Dem Konzept des Depositum fidei folgend, kann die Kirche darĂŒber hinaus Dogmen erklĂ€ren, die in den Offenbarungsquellen explizit nicht enthalten sind. Beispiele: Siebenzahl der Sakramente, SakramentalitĂ€t der Ehe, Unfehlbarkeit des Papstes, Dogma der Unbefleckten EmpfĂ€ngnis Mariens, Dogma der Aufnahme Mariens in den Himmel.cite-ref-13[13]
WĂ€hrend die Neuscholastik Dogmenentwicklung als Deduktion aus OffenbarungssĂ€tzen verstand, gelang es im 19. und 20. Jahrhundert zunehmend, Dogmenentwicklung als historisches Geschehen in den Blick zu bekommen: Katholische TĂŒbinger Schule, John Henry Newman, Nouvelle ThĂ©ologie. Das Zweite Vatikanische Konzil bejahte die Geschichtlichkeit des Dogmas und lehrte, die GlaubensĂŒberlieferung nicht als System von SĂ€tzen zu sehen, sondern als all das, âwas die Kirche selber ist, alles, was sie glaubtâ (Dei verbum 8).cite-ref-14[14]
AnknĂŒpfend an das Lehrwerk von John Henry Newman versteht die katholische Dogmatik heute die Entwicklung der christlichen Lehre als Entfaltung (aber nicht: Evolution) der kirchlichen IdentitĂ€t in der Zeit, jedoch nicht unter FĂŒhrung einer âautonomenâ Theologie, sondern unter Anleitung des kirchlichen Amtes, das im Bischofskollegium mit und unter dem Papst tĂ€tig ist.
Wilfried HĂ€rle versteht âAkte der Bekenntnis- und Dogmenbildungâ als besondere Situationen in der Auslegungsgeschichte der Bibel, in der die Kirche, eine Konfession oder eine kirchliche Gemeinschaft zu einer Interpretation des christlichen Glaubens findet, der fĂŒr sie dann ein IdentitĂ€tsmerkmal darstellt und mit der sie fortan in einer historischen KontinuitĂ€t steht. âDas hindert jedoch nicht, daĂ auch solche Lehrentscheidungen alsbald zum Gegenstand einer Auslegungsgeschichte werden [âŠ]âcite-ref-15[15]
Themenfelder der Dogmengeschichte
Kanon der Bibel
Die wichtigste theologische Grundlage ist die Bibel als Heilige Schrift. Die christliche Bibel besteht aus dem Alten Testament, das in etwa dem Tanach entspricht und auf HebrÀisch (und in kleinen Teilen auf AramÀisch) geschrieben wurde, und dem Neuen Testament, das auf Griechisch verfasst wurde.
Die Frage nach dem Kanon der Bibel, also die Festlegung, welche BĂŒcher zur Bibel dazugehören, wirft Fragen auf, die in der Dogmengeschichte je nach Epoche verschieden beantwortet wurden: Kann man BĂŒcher davon weglassen, neue hinzunehmen? Wieso hat gerade die Bibel eine solche AutoritĂ€t? Wie stehen und standen die Christen zur Bibel? Wann ist der Kanon entstanden und warum? Wie kann man die Bibel verstehen? Wie soll sie richtig gelesen und ausgelegt werden?
Glaubensbekenntnisse
Die Ă€lteste Form, die christlichen Grundaussagen zusammenzufassen, waren die Glaubensbekenntnisse, die sich aus dem Taufsymbol entwickelt haben. In diesen Bekenntnissen sind die nachfolgend aufgefĂŒhrten zentralen Themen der Dogmengeschichte bereits enthalten. Die Dogmenbildung begann bereits am Ăbergang vom FrĂŒhchristentum, das noch weitgehend in der Verfolgung stand, zum anerkannten Christentum unter Konstantin dem GroĂen ca. 312 und sollte als Arianischer Streit ins allgemeine geschichtliche Bewusstsein treten. Das Konzil von NicĂ€a 325, durch Konstantin einberufen, versuchte Diskussionen um die Christologie verbindlich zu entscheiden.
TrinitÀtslehre
Die Taufe im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes veranlasste die junge Kirche, das Wesen Gottes in drei Personen (TrinitÀt) mehr und mehr zu reflektieren.
Christologie
Das zentrale Dogma der TrinitĂ€t machte es fĂŒr die Theologen der Alten Kirche erforderlich, die Person Jesu Christi in seiner Wesenseinheit mit dem himmlischen Vater nĂ€her zu verstehen (Christologie).
SĂŒnde und Gnade
Das Mysterium der Erlösung des Menschengeschlechts durch Jesus Christus brachte ĂŒberdies neues Licht in das RĂ€tsel des Bösen und der Unvollkommenheit der Kreatur.
Wort und Sakrament
Jesus Christus als das ewige Wort des Vaters ist gegenwĂ€rtig in seiner Kirche als Zeichen und Werkzeug der Einheit der Menschen mit Gott und untereinander. Diese sakramentale Gegenwart des ewigen Lebens in Taufe und Eucharistie unterscheidet das christliche Dogma von allen anderen religiösen Ăberzeugungen.
Rechtfertigungslehre
Die Rechtfertigungslehre ist ein zentraler Bereich der Theologie Martin Luthers, in der es um die Frage geht, inwiefern wir vor Gott gerecht sind.
Luther erörterte die bereits von Paulus diskutierte Gerechtigkeit allein aus Glauben, sola fide (Römer 1,17 ), die zur Hauptantriebsfeder der Reformation wurde. Luthers Auffassung von der Rechtfertigung wurde vom Konzil von Trient verurteilt.
Vieles in dem Streit zwischen den nach der Reformation entstehenden römisch-katholischen und evangelischen Konfessionen ist nur zeitabhĂ€ngig zu verstehen. Das groĂe ZerwĂŒrfnis ĂŒber das zentrale Thema der Rechtfertigung ist inzwischen durch ein ökumenisches Konsenspapiercite-ref-16[16] entschĂ€rft worden, das von offiziellen Vertretern der Konfessionen am 31. Oktober 1999 in Augsburg unterzeichnet wurde.
Dogmengeschichtsschreibung
VorlÀufer dogmengeschichtlichen Denkens
Vinzenz von LĂ©rins brachte in seinem Commonitorium die fĂŒr die Alte Kirche gĂŒltige Definition des Dogmas: âwas ĂŒberall, was immer und was von allen geglaubt wurdeâ (quod ubique, quod semper, quod ab omnibus creditum est). VerĂ€nderungen des Dogmas sind aus dieser Sicht nur scheinbar oder situationsbedingt; es sind die HĂ€retiker, die etwas Neues einfĂŒhren wollen. Man kann die Auseinandersetzung der Kirche mit den HĂ€resien historisch betrachten; insofern gibt es in der Alten Kirche Dogmengeschichte als Geschichte der HĂ€resien.cite-ref-17[17]
Die Reformatoren hinterfragten die Dogmen, verglichen sie mit der Heiligen Schrift und stellten eine unterschiedliche NĂ€he zum Evangelium fest. In diesem Zusammenhang begegnet bei Martin Luther (Von den Conciliis und Kirchen, 1539) der Gedanke, dass Dogmen sich entwickeln können. âFĂŒr den Bereich des Protestantismus ist die Auffassung der Dogmen als unfehlbarer GlaubenssĂ€tze zu keiner Zeit gĂŒltig gewesen,â so Bernhard Lohse, der darauf verweist, dass die Reformationskirchen ihre autoritativen Texte nicht als Dogmen, sondern als Bekenntnisschriften bezeichnen.cite-ref-18[18]
Im Zeitalter der Konfessionalisierung versuchen römisch-katholische, lutherische und reformierte Theologen die Richtigkeit der eigenen Kirchenlehre zu erweisen und die beiden anderen Positionen der Fehlerhaftigkeit zu ĂŒberfĂŒhren. Nachtridentinische katholische Theologen verfolgten die Strategie, in der Bibel nicht enthaltene Kirchenlehren aus einer mĂŒndlichen Tradition der Apostel abzuleiten.cite-ref-19[19] Im Interesse konfessioneller Kontroverstheologie entstehen die ersten Werke, die dogmengeschichtlich argumentieren:
âą Dionysius Petavius SJ: De theologicis dogmatibus (1644â1650) erkannte das Dogma in der von der Kirche angenommenen Lehre;
âą John Forbes of Corse: Instructiones historicae-theologicae (1645) setzte das Dogma mit den Fundamentalartikeln gleich.
Mit ihrer ErschlieĂung der Quellen leisteten sie Vorarbeiten fĂŒr die eigentliche Dogmengeschichtsschreibung, welche mit der AufklĂ€rung einsetzt.cite-ref-20[20]
Dogmenkritik der AufklÀrung
Parallel mit der historisch-kritischen Bibelexegese entstand im Raum des Protestantismus die Dogmengeschichte. Verschiedene Impulse kamen zusammen: solche aus der Geschichtswissenschaft, das reformatorische VerstĂ€ndnis von Kirche und Lehre sowie rationalistische Dogmen- und pietistische Kirchenkritik. Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem plante, eine Dogmengeschichte der Alten Kirche zu schreiben und wollte damit die kontroverstheologische Polemik durch eine historische Betrachtung ersetzen. Wenn man die Entwicklung der Tradition untersuchte, könnte man das ursprĂŒngliche, einfache Christentum vom Beiwerk und von Fehlentwicklungen unterscheiden. Insbesondere die âHellenisierungâ des Christentums wurde hinterfragt. Der unausgefĂŒhrte Plan Jerusalems zeigt die kritische Funktion der Dogmengeschichte.cite-ref-1-21-0[21]
Als eigentlicher BegrĂŒnder der Dogmengeschichte gilt Johann Salomo Semler.cite-ref-22[22] Sein Zugang zum Thema ist historisch-kritisch. Indem die Dogmen als etwas VerĂ€nderliches erforscht werden, wird deren Absolutheitsanspruch obsolet. Die Dogmen werden durch das VerstĂ€ndnis des historischen Kontextes, in dem sie formuliert wurden, in anderer Weise nachvollziehbar und haben, da die Kirche als Institution notwendig sei, fĂŒr Semler auch ihren relativen Wert.cite-ref-1-21-1[21] Die Umsetzung dieses Programms in einer groĂen, aus den Quellen entwickelten Gesamtdarstellung leistete Wilhelm MĂŒnscher (Handbuch der christlichen Dogmengeschichte, 3 BĂ€nde 1797â1802).
âIndem sie [= die Dogmengeschichte] nĂ€mlich den Ursprung, und die Veranlassung, wie manche Vorstellung in das Christenthum gekommen sind, durch welche Mittel man ihnen Ansehn und GĂŒltigkeit verschafft hat, aufdeckt, so bereitet sie dadurch das Urtheil vor, was als wahres Christentum beybehalten, und was als unnĂŒtz oder als schĂ€dlich weggeworfen werden mĂŒsse.â
â
Wilhelm MĂŒnscher
:
Handbuch der christlichen Dogmengeschichte
Idealismus
Bald zeigte sich das Problem, dass die Dogmengeschichte bei diesem rationalistischen Zugang in eine Masse von Einzelinformationen zerfiel. Welchen Nutzen die BeschĂ€ftigung damit fĂŒr die Gegenwart hĂ€tte, war nicht mehr einsichtig. Georg Wilhelm Friedrich Hegels Geschichtsphilosophie war die Grundlage, auf der Ferdinand Christian Baur einen Neuentwurf der Dogmengeschichte vorlegte. Nicht als disparate Masse historischer Einzelheiten, sondern als organische Entwicklung, die einer inneren Logik folgt, solle die Dogmengeschichte gesehen werden.cite-ref-2-24-0[24] âObwohl Baurs Konstruktionen nur z. T. ĂŒberzeugten, stellte doch das GesamtverstĂ€ndnis der D[ogmengeschichte] als eines geistigen Prozesses einen enormen Forschritt dar.âcite-ref-4-25-0[25] Isaak August Dorner legte einen christologischen Entwurf der Dogmengeschichte vor (âIdee des Gottmenschenâ), wĂ€hrend Philipp Konrad Marheineckes Dogmengeschichte trinitarisch konzipiert war. Die âEntwicklung des christlichen Prinzipsâ in verschiedenen historischen Situationen, von der Dogmengeschichte beschrieben, mĂŒndet bei Dorner ein in die Dogmatik und Symbolik (Lehre von den Bekenntnisschriften) der eigenen Gegenwart.cite-ref-2-24-1[24]
Neuluthertum
Eine andere Alternative zur rationalistischen Dogmenkritik fand der lutherische Konfessionalismus des 19. Jahrhunderts, der ein erneutes Interesse an den Bekenntnisschriften der Reformationszeit (= BSLK) entwickelte. Hier wirkten auch Impulse der Erweckungsbewegung ein, und auĂer der LektĂŒre Hegels erkennt man EinflĂŒsse von Friedrich Schleiermacher und Friedrich Wilhelm Joseph Schelling. In seiner Einleitung in die Dogmengeschichte (1839) versteht Theodor Kliefoth diese als LebensĂ€uĂerung der lutherischen Kirche und Entfaltung der ihr anvertrauten Wahrheit (= neues Leben). Diese vollziehe sich in vier âDogmenkreisenâ; jeder Periode der Kirchengeschichte wird ein dogmatisches Hauptthema zugeordnet:cite-ref-3-26-0[26]
âą Alte Kirche: Lehre von Gott, dem Urheber neuen Lebens;
âą Mittelalter: Lehre vom Menschen â das neue Leben im Spannungsfeld von SĂŒnde und Gnade;
âą Reformationszeit: Rechtfertigung und Heiligung â Aneignung des neuen Lebens;
âą Neuzeit: Lehre von der Kirche â das neue Leben in Gemeinschaft
Der Erlanger Gottfried Thomasius (Die christliche Dogmengeschichte als Entwicklungsgeschichte des christlichen Lehrbegriffs, 1874â1876) sah Ă€hnlich wie Kliefoth eine Entwicklung des fĂŒr die Kirche lebensnotwendigen Bekenntnisses in historischen Perioden, zulaufend auf die Konkordienformel. Neu ist bei Thomasius die Unterscheidung von Hauptdogmen und diesen zugeordneten Nebendogmen.cite-ref-3-26-1[26]
Liberale Theologie und Positivismus
Den klassischen Entwurf einer liberalen Dogmengeschichte legte Adolf von Harnack vor (Lehrbuch der Dogmengeschichte, 1886/90). Bekannt ist Harnacks Definition des Dogmas:
âDas Dogma ist in seiner Conception und in seinem Ausbau ein Werk des griechischen Geistes auf dem Boden des Evangeliums. Indem es in sich zusammenfasste und auf einen vorzĂŒglichen Ausdruck brachte, was die griechische Philosophie und das Evangelium (mitsammt seiner ATlichen BegrĂŒndung) an religiösen Erkenntnissen boten, ⊠ist es das Mittel geworden, durch welches die Kirche die antike Welt erobert und die neuen Völker erzogen hat.â
â
Adolf von Harnack
:
Die Entstehung des christlichen Dogmas
Die Dogmengeschichte kam laut Harnack in den christlichen Konfessionen zu unterschiedlichen Zeiten zum Abschluss: In den orthodoxen Kirchen bereits 787 bzw. nach den ökumenischen Konzilien (âdies zu erkennen, ist ungleich wichtiger, als die Theologumena zu registriren, welche einzelne Bischöfe und Gelehrte im Orient, z. Th. beeinflusst durch das Abendland, spĂ€ter aufgebracht habenâcite-ref-28[28]); im Westen konstatierte Harnack drei Endpunkte: in der Reformation, im Sozinianismus und im Ersten Vatikanischen Konzil.cite-ref-4-25-1[25] Harnack unterschied scharf zwischen der VerkĂŒndigung Jesu (Evangelium) und dem Dogma; obwohl er die Dogmengeschichte als historisch notwendig ansah, wird der Prozess letztlich doch negativ bewertet: als Ăberfremdung der Jesusbotschaft durch den Hellenismus.cite-ref-29[29] Wolf-Dieter Hauschild vermutet mehrere Elemente, die Harnacks Dogmenkritik ihre breite Rezeption, ĂŒber den theologischen Liberalismus hinaus, sicherten: ein starker RĂŒckbezug auf die Bibel, verbunden mit âantimetaphysischer Konzentration auf das glĂ€ubige Subjekt.âcite-ref-30[30] Friedrich Loofs bot in seinem viel rezipierten Leitfaden zum Studium der Dogmengeschichte (1889) eine kirchlich abgemilderte Version der Harnackschen Dogmengeschichte. Indem Loofs eine âkleinasiatische Theologieâ postulierte, konnte er den Ăbergang vom Urchristentum zur Alten Kirche weniger als Ăberfremdung denn als Entwicklung beschreiben.
Ein dem historischen Positivismus verpflichtetes Standardwerk der Dogmengeschichte verfasste Reinhold Seeberg (Lehrbuch der Dogmengeschichte, 1895â1920). Seeberg bezog damit deutlich eine Gegenposition zu Harnack. Subjekt der Dogmengeschichte seien nicht Theologen, sondern die christliche Gemeinde; gemÀà ihrer unterschiedlichen Frömmigkeit prĂ€ge sie Typen des Christentums aus, die teils historisch einander folgen, teils als Konfessionen parallel nebeneinander bestehen.cite-ref-31[31] Harnacks und Seebergs unterschiedliche Positionierungen lassen sich daran illustrieren, wie sie die Rolle der Reformation in der Dogmengeschichte bewerteten. Seeberg sah eine KontinuitĂ€t, die von der Alten Kirche bis zum Augsburger Bekenntnis 1530 reichte, welches er geradezu als âdas neue Dogmaâ bezeichnen konnte. Harnack dagegen konzentrierte sich auf die Persönlichkeit Luthers, bei dem er GröĂe und Grenze sah; der Protestantismus mĂŒsse ĂŒber Luther hinausgehen. Er kritisierte, dass das alte Dogma, quasi gereinigt, im Luthertum in Kraft geblieben sei â wofĂŒr das Augsburger Bekenntnis die âklassische Urkundeâ sei.cite-ref-32[32]
Katholizismus im 19. Jahrhundert
In der römisch-katholischen Theologie wurde das Dogma bis ins 20. Jahrhundert als unverĂ€nderlich verstanden, und dies lieĂ nur eine Dogmenentwicklung, keine Dogmengeschichte zu. Die katholische TĂŒbinger Schule (Johann Adam Möhler) verstand vor dem Hintergrund des romantischen GeschichtsverstĂ€ndnisses auch die kirchlichen Dogmen als etwas Dynamisches, organisch sich Entwickelndes. Doch legte Möhler nur kleinere Arbeiten (Athanasius, 1827) vor. John Henry Newman verstand Dogmengeschichte in Ă€hnlicher Weise als fortschreitende Entfaltung der âIdee des Christentumsâ; vermittels ihres Illative sense könne die Kirche in ihre jeweilige Zeit hinein und bezogen auf ihre Fragestellungen diese Glaubenswahrheit formulieren.
Ab Mitte des Jahrhunderts dominierte aber die Neuscholastik. Joseph Schwane verfasste die erste katholische Gesamtdarstellung der Dogmengeschichte, die allerdings âweniger die Geschichtlichkeit des Dogmas als dessen Bestand im Verlauf der Geschichte thematisierte.âcite-ref-33[33] Er bezog die Ăberlegungen von Newman nicht mit ein.
Die Theologen des Modernismus (zum Beispiel Joseph Turmel) protestierten gegen die UnverĂ€nderlichkeit des Dogmas. Dogmen seien âSymboleâ der Wahrheit und nicht nur Ă€uĂerlich, sondern in ihrer Substanz geschichtlichen Wandlungen unterworfen.
Protestantismus im 20. Jahrhundert
Nach Wolf-Dieter Hauschild war die protestantische Dogmengeschichte stark durch das Geschichtsinteresse des 19. Jahrhunderts geprĂ€gt und wurde in dieser intensiven Form nach 1918 nicht mehr fortgesetzt. Karl Barth und die Dialektische Theologie werteten zwar die Dogmatik auf, ein gröĂeres dogmengeschichtliches Werk aus dieser Schule existiert aber nicht. Im deutschsprachigen Raum erschienen folgende Gesamtdarstellungen der Dogmengeschichte:
âą Walther Köhler: Dogmengeschichte als Geschichte des christlichen SelbstbewuĂtseins (1938â1951)
âą Martin Werner: Die Geschichte des christlichen Dogmas (1941)
âą Bernhard Lohse: Epochen der Dogmengeschichte (1963)
âą Alfred Adam: Lehrbuch der Dogmengeschichte (1965â1968) folgt Kliefoths Aufriss: TrinitĂ€tslehre, Christologie, Heilsvermittlung, Heilsaneignung, Reich Gottes.
âą Wolf-Dieter Hauschild: Lehrbuch der Kirchen- und Dogmengeschichte (1995â1999) verbindet Kirchen- und Dogmengeschichte, was einem Trend entspricht. Die Dogmengeschichte wird zunehmend in die allgemeine Theologiegeschichte integriert.cite-ref-5-34-0[34]
Katholizismus im 20. Jahrhundert
Die Geschichtlichkeit des Dogmas wurde unter anderem von Karl Rahner und Josef Ratzinger als fortschreitende Aneignung des Christusgeschehens im Glauben der Kirche interpretiert. Diese Aneignung habe ihre menschlichen BeschrĂ€nkungen und sei wandelbar, gerade so stehe sie aber in KontinuitĂ€t mit dem biblischen Christuszeugnis. Rahners Ăberlegungen gingen vom neuen Mariendogma (Aufnahme Mariens in den Himmel, 1950) aus.cite-ref-35[35] Er wandte sich gegen die Vorstellung, es habe in der ersten christlichen Generation eine Art Katechismus von GlaubenssĂ€tzen gegeben, der seither in der Kirche immer wieder neu kommentiert werde. Denn Offenbarung sei nicht Mitteilung von Glaubenswahrheiten, sondern Selbstmitteilung Gottes.cite-ref-36[36] Der Glaube der Kirche (hier hat das Lehramt fĂŒr Rahner seine unverzichtbare Funktion) erkenne Neues, das in den ĂŒberlieferten GlaubenssĂ€tzen implizit enthalten sei â es mĂŒsse nicht streng logisch daraus hergeleitet werden, sondern es reiche, wenn sich die neue Glaubensaussage harmonisch in den Gesamtzusammenhang einfĂŒge (Konvenienzargument).cite-ref-37[37]
WĂ€hrend das umfangreiche Handbuch der Dogmengeschichte (Michael Schmaus, Alois Grillmeier, Leo Scheffczyk) in der Darbietung des Stoffes bei der traditionellen Loci-Methode bleibt, spiegeln einige Arbeiten, die einen Teilbereich der Dogmengeschichte behandeln, eher den Stand der Theoriediskussion:cite-ref-5-34-1[34]
âą Alois Grillmeier: Jesus der Christus im Glauben der Kirche (1979â2014),
âą Alois Grillmeier, Heinrich Bacht: Das Konzil von Chalkedon. Geschichte und Gegenwart (1951),
⹠Basil Studer: Gott und unsere Erlösung im Glauben der Alten Kirche (1985).
Ob dogmengeschichtliche wichtige Urteile der theologischen Wissenschaft gegenĂŒber ĂuĂerungen des kirchlichen Lehramts einen Vorrang beanspruchen können, ist interkonfessionell umstritten. Katholischerseits wurde der Anspruch, dass die Theologie den jeweiligen Erkenntnisstand der Wissenschaften in das kirchliche Leben zu integrieren habe, 1907 als Modernismus verurteilt und im Zweiten Vatikanischen Konzil nur partiell zugestanden. Die Dogmengeschichte ist aus offiziell katholischer Sicht auch heute nur ein Hilfsmittel zur ErklĂ€rung der Tradition, die im wesentlichen Kernbereich verbindlich bleibt, vgl. Unfehlbarkeit.
Neue Entwicklungen
Die Dogmengeschichte hat gegenĂŒber der allgemeinen Kirchen- und Theologiegeschichte ihr Proprium weiterhin darin, dass sie sich auf die kirchliche Lehrentwicklung konzentriert und auf jene Theologen, die dazu beitrugen oder darauf reagierten. Die SpĂ€tantike war die Zeit, in der die groĂen Dogmen der Christenheit formuliert wurden. Daher beschĂ€ftigt sich die Dogmengeschichte bevorzugt mit der Alten Kirche. Dies hat ökumenisches Potential, gerade im Bereich der Soteriologie und Ekklesiologie, weil viele christliche Konfessionen sich auf Konzilien und Theologen der Alten Kirche positiv beziehen.cite-ref-5-34-2[34] âNeben die traditionelle Zuordnung der Dogmengeschichte zur Dogmatik und Symbolikcite-ref-38[38] tritt somit diejenige zur Ăkumenik; von dorther kann sie den Gegenwartsbezug neu profilierenâŠâcite-ref-39[39]
Literatur
Lexikonartikel
âą Gerhard May: Dogmengeschichte/Dogmengeschichtsschreibung. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 2, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 1999, Sp. 915â920.
âą Joachim Drumm: Dogmenentwicklung. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995, Sp. 295â298.
âą Joachim Drumm: Dogmengeschichte, Dogmengeschichtsschreibung. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995, Sp. 298â301.
âą Wolf-Dieter Hauschild: Dogmengeschichtsschreibung. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin / New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 116â125.
âą Friedrich Loofs: Dogmengeschichte. In: RealencyklopĂ€die fĂŒr protestantische Theologie und Kirche (RE). 3. Auflage. Band 4, Hinrichs, Leipzig 1898, S. 752â764.
Monographien und HandbĂŒcher
âą Carl Andresen u. a. (Hg.): Handbuch der Dogmen- und Theologiegeschichte. UTB. 2. Auflage, Stuttgart 1998. ISBN 978-3-8252-8039-0 (evangelisches Standardwerk zum Thema).
âą Joseph Barbel: EinfĂŒhrung in die Dogmengeschichte. Hrsg. von Albert Fries. Paul Pattloch Verlag, Aschaffenburg 1975, ISBN 3-557-94167-1.
âą Bernhard Lohse: Epochen der Dogmengeschichte. 5. Auflage, Stuttgart 1963. ISBN 3-7831-0702-4.
âą Karlmann Beyschlag: GrundriĂ der Dogmengeschichte
âą Bd. 1: Gott und Welt, 2. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1988.
âą Bd. 2: Gott und Mensch. Teil 1: Das christologische Dogma. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1991.
⹠Bd. 2: Gott und Mensch. Teil 2: Die abendlÀndische Epoche. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000.
âą Handbuch der Dogmengeschichte, hg. von Michael Schmaus, Alois Grillmeier, Leo Scheffczyk; fortgefĂŒhrt von Michael Seybold und Erich Naab. 4 Bde. in zahlreichen TeilbĂ€nden. Freiburg i.Br. 1951ff. (Stand 2018: 48 Faszikel erschienen; katholisches Standardwerk zum Thema)
âą Adolf von Harnack: Lehrbuch der Dogmengeschichte. 3 Bde., 4. Auflage, 1909 bis 1910.
âą Friedrich Loofs: Leitfaden zum Studium der Dogmengeschichte. 4. Auflage, Halle 1906.
âą Jaroslav Pelikan: The Christian Tradition: A History and Development of Doctrine 5 Bde., 1971 bis 1989, ISBN 0-226-65371-4, ISBN 0-226-65373-0, ISBN 0-226-65375-7, ISBN 0-226-65377-3, ISBN 0-226-65380-3.
âą Martin Werner: Die Entstehung des christlichen Dogmas. 2. Auflage, Bern/TĂŒbingen 1954.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Gerhard May: Dogmengeschichte/Dogmengeschichtsschreibung. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 2, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 1999, Sp. 915â920., hier Sp. 915.
cite-note-22. â Joachim Drumm: Dogmengeschichte, Dogmengeschichtsschreibung. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995, Sp. 298â301. , hier Sp. 299f.
cite-note-33. â Bauer/Aland, Griechisch-deutsches Wörterbuch zu den Schriften des Neuen Testaments und der frĂŒhchristlichen Literatur. De Gruyter, 6. völlig neu bearbeitete Auflage Berlin / New York 1988, Sp. 404f.
cite-note-0-44. â Eilert Herms: Dogma. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 2, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 1999, Sp. 895â899., hier Sp. 895.
cite-note-55. â Eilert Herms: Dogma. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 2, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 1999, Sp. 895â899., hier Sp. 895. Vgl. Flavius Josephus: Contra Apionem I 8.
cite-note-66. â Martin Elze: Der Begriff des Dogmas in der Alten Kirche. In: Zeitschrift fĂŒr Theologie und Kirche 61/4 (1964), S. 421â438, hier S. 431.
cite-note-77. â Martin Elze: Der Begriff des Dogmas in der Alten Kirche. In: Zeitschrift fĂŒr Theologie und Kirche 61/4 (1964), S. 421â438, hier S. 432.
cite-note-88. â Martin Elze: Der Begriff des Dogmas in der Alten Kirche. In: Zeitschrift fĂŒr Theologie und Kirche 61/4 (1964), S. 421â438, hier S. 434.
cite-note-99. â Vinzenz von LĂ©rins: Commonitorium 23 (32).
cite-note-1010. â Vinzenz von LĂ©rins: Commonitorium 20 (25), hier zitiert nach: Martin Elze: Der Begriff des Dogmas in der Alten Kirche. In: Zeitschrift fĂŒr Theologie und Kirche 61/4 (1964), S. 421â438, hier S. 436.
cite-note-1111. â Martin Elze: Der Begriff des Dogmas in der Alten Kirche. In: Zeitschrift fĂŒr Theologie und Kirche 61/4 (1964), S. 421â438, hier S. 438.
cite-note-1212. â Dietrich Wiederkehr: Offenbarungsquellen. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 7. Herder, Freiburg im Breisgau 1998, Sp. 1000 f.
cite-note-1313. â Joachim Drumm: Dogmenentwicklung. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995, Sp. 295â298. , hier Sp. 295.
cite-note-1414. â Joachim Drumm: Dogmenentwicklung. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995, Sp. 295â298. , hier Sp. 297.
cite-note-1515. â Wilfried HĂ€rle: Dogmatik. De Gruyter, 5. durchgesehene und ĂŒberarbeitete Auflage, Berlin / Boston 2018, S. 32.
cite-note-1616. â Gemeinsame ErklĂ€rung zur Rechtfertigungslehre des Lutherischen Weltbundes und der Katholischen Kirche
cite-note-1717. â Gerhard May: Dogmengeschichte/Dogmengeschichtsschreibung. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 2, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 1999, Sp. 915â920., hier Sp. 915f.
cite-note-1818. â Bernhard Lohse: Epochen der Dogmengeschichte. Kreuz Verlag, 7. Auflage 1988, S. 15.
cite-note-1919. â Joachim Drumm: Dogmenentwicklung. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995, Sp. 295â298. , hier Sp. 296.
cite-note-2020. â Wolf-Dieter Hauschild: Dogmengeschichtsschreibung. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin / New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 116â125., hier S. 116. Joachim Drumm: Dogmengeschichte, Dogmengeschichtsschreibung. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995, Sp. 298â301. , hier Sp. 299.
cite-note-1-2121. â Wolf-Dieter Hauschild: Dogmengeschichtsschreibung. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin / New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 116â125., hier S. 117.
cite-note-2222. â Joachim Drumm: Dogmengeschichte, Dogmengeschichtsschreibung. In: Walter Kasper (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. 3. Auflage. Band 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995, Sp. 298â301. , hier Sp. 299.
cite-note-231. Wilhelm MĂŒnscher: Handbuch der christlichen Dogmengeschichte, Band 1, Marburg 1797, S. 39.
cite-note-2-2424. â Wolf-Dieter Hauschild: Dogmengeschichtsschreibung. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin / New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 116â125., hier S. 118.
cite-note-4-2525. â Gerhard May: Dogmengeschichte/Dogmengeschichtsschreibung. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 2, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 1999, Sp. 915â920., hier Sp. 917.
cite-note-3-2626. â Wolf-Dieter Hauschild: Dogmengeschichtsschreibung. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin / New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 116â125., hier S. 119.
cite-note-272. Adolf von Harnack: Die Entstehung des christlichen Dogmas (= Lehrbuch der Dogmengeschichte. Band 1). Mohr Siebeck, 2. Auflage Freiburg/Br. 1888, S. 18.
cite-note-2828. â Adolf von Harnack: Die Entstehung des christlichen Dogmas (= Lehrbuch der Dogmengeschichte. Band 1). Mohr Siebeck, 2. Auflage Freiburg/Br. 1888, S. 19.
cite-note-2929. â Gerhard May: Dogmengeschichte/Dogmengeschichtsschreibung. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 2, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 1999, Sp. 915â920., hier Sp. 917f.
cite-note-3030. â Wolf-Dieter Hauschild: Dogmengeschichtsschreibung. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin / New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 116â125., hier S. 121.
cite-note-3131. â Wolf-Dieter Hauschild: Dogmengeschichtsschreibung. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin / New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 116â125., hier S. 119.
cite-note-3232. â Michael Basse: Die dogmengeschichtlichen Konzeptionen Adolf von Harnacks und Reinhold Seebergs. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 175 und 193.
cite-note-3333. â Wolf-Dieter Hauschild: Dogmengeschichtsschreibung. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin / New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 116â125., hier S. 120.
cite-note-5-3434. â Gerhard May: Dogmengeschichte/Dogmengeschichtsschreibung. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 2, Mohr-Siebeck, TĂŒbingen 1999, Sp. 915â920., hier Sp. 919.
cite-note-3535. â Krystian KaĆuĆŸa: âWas bisher nicht «so» gegeben warâ: Karl Rahners Beitrag zur Theorie der Dogmenentwicklung. In: Zeitschrift fĂŒr katholische Theologie 130/4 (2008), S. 445â466, hier S. 446.
cite-note-3636. â Krystian KaĆuĆŸa: âWas bisher nicht «so» gegeben warâ: Karl Rahners Beitrag zur Theorie der Dogmenentwicklung. In: Zeitschrift fĂŒr katholische Theologie 130/4 (2008), S. 445â466, hier S. 452f.
cite-note-3737. â Krystian KaĆuĆŸa: âWas bisher nicht «so» gegeben warâ: Karl Rahners Beitrag zur Theorie der Dogmenentwicklung. In: Zeitschrift fĂŒr katholische Theologie 130/4 (2008), S. 445â466, hier S. 456.
cite-note-3838. â Lehre von den Bekenntnisschriften, oft durchgefĂŒhrt als Konfessionsvergleich.
cite-note-3939. â Wolf-Dieter Hauschild: Dogmengeschichtsschreibung. In: Theologische RealenzyklopĂ€die (TRE). Band 9, de Gruyter, Berlin / New York 1982, ISBN 3-11-008573-9, S. 116â125., hier S. 124.